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Gera: Feiern wegen, für und mit Yvonne Georgi

Horst Vollmer
Hauptkategorie: Kritiken
22. März 2026

pulchinella 01 webYvonne Georgi – das ist doch Hannover! Hier leitete sie ab 1926 und erneut ab 1954 insgesamt 22 Spielzeiten lang das Ballett und bis 1972, drei Jahre vor ihrem Tod, 23 Jahre lang die Tanzausbildung der Hochschule. Georgis künstlerisches Schaffen verankerte Hannover auf der Landkarte der reisenden Tanzkritik der Zeit. Doch nicht im niedersächsischen Hannover, im thüringischen Gera trat die „frühe“ Wigman-Schülerin ihre erste Stelle als Ballettmeisterin an, wurde erstmals, wie das heute heißt, Ballettdirektorin: Zur Spielzeit 1925-26, 21 Jahre alt. Daran erinnert das Thüringer Staatsballett mit einem Strawinsky-Abend und, im Mai 2026, mit einem bemerkenswerten Festival.

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Theater an der Wien: „L’opera seria“ als opera buffa

Barbara Freitag
Hauptkategorie: Kritiken
12. März 2026

1OperaSeria12Ganz bestimmt ist diese Produktion ein Theater-Highlight der Saison: „L‘Opera seria“ zum Libretto von Ranieri de‘ Calzabigi und der Musik von Florian Leopold Gassmann. Hier gelang Regisseur Laurent Pelly eine höchst vergnügliche und intelligente Inszenierung des Werkes, das den Opernbetrieb seiner Zeit als Meta-Oper auf die Schaufel nimmt. Auch musikalisch war internationales Top-Niveau zu erleben, sowohl von den Sänger*innen, als auch vom Ensemble Les Talens Lyriques unter der Leitung von Christophe Rousset.

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Marcos Morau. Opera Ballet Vlaanderen: „Romeo+Julia“

Edith Wolf Perez
Hauptkategorie: Kritiken
10. März 2026

Morau Romeo5Schwerfällig kämpft sich die Gruppe auf die Bühne, lehnt sich gegen ein Hindernis, das sie aus dem Weg räumen muss. Als das Ende des Weges erreicht ist, offenbart sich das Kirchenfenster in seiner ganzen Gestalt. Dies ist der Auftakt zu einer 100-minütigen Reise in die Apokalypse, die Marcos Morau und das Opera Ballet Vlaanderen zum Thema „Romeo + Julia“ unternehmen.

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Fenfire: "Stick" mit Stäben

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
08. März 2026

                               Möglichkeiten eines ungewöhnlichen Zusammenspiels: Das ist es, was spielerisch aufbereitet in dieser einstündigen Performance zu erleben ist, präsentiert von Fenfire, einer Compagnie, die seit mehr als 20 Jahren (tanz.at berichtete im November 2022 und März 2025) in bislang 43 Ländern mit ihrer Kunst zeitgenössischer Zirkusformen immer wieder überrascht.

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„Challenge“ im Next Liberty Graz

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
16. Februar 2026

Challenge1Dieses „Tanztheaterstück über das Aufwachsen zwischen den Welten“ beruht auf einem überraschenden Konzept. Auf einem, das ebenso ungewöhnlich wie letztlich naheliegend ist: Hanni Westphal, Schauspielerin und breit aufgestellte Kulturarbeiterin, geht in ihrer Regiearbeit vom bekannten Gedanken ‚Bewegung ist Leben‘ aus.

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Flyingelephant: „F*uck the EXIT”

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
16. Februar 2026

Elephant1 icon"F* the EXIT" – konfrontiere dich mutig mit Gegebenen – so in etwa lautet die Affirmation der vier KünstlerInnen von flyingelephant an ihr Publikum. Und sie ergänzen es für sich mit der Intention, gängige Verhaltensweisen in ihrer Art zu präsentieren, neu aufzumischen und derart vielleicht zu verändern.

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Tanz Linz: Jeroen Verbruggens rätselhafte „Amor & Psyche“

Edith Wolf Perez
Hauptkategorie: Kritiken
10. Februar 2026

AmorPsyche1Choreograf Jeroen Verbruggen nennt sein Stück „Amor & Psyche?“ – das Fragezeichen ist Programm. Denn auf der Bühne des Musiktheaters Linz entsteht kein eindeutiges Märchen, sondern ein rätselhaftes Labyrinth. Nicht die allegorische Erzählung aus Apuleius‘ „Der goldene Esel“ wird hier getanzt, sondern ihre Fragmente, ihre Zwischenstationen und seelischen Abgründe. 

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  1. Loulou Omer: „HIStoriesS – Angelus Novus“
  2. Béjart Ballet Lausanne in der Wiener Stadthalle: „Ballet for Life“
  3. Wiener Staatsballett: Wiederaufnahme von “Jewels”
  4. Brut Nordwest: Eine „Feuervogel“-Adaption von Marta Navaridas and friends

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