Ganz bestimmt ist diese Produktion ein Theater-Highlight der Saison: „L‘Opera seria“ zum Libretto von Ranieri de‘ Calzabigi und der Musik von Florian Leopold Gassmann. Hier gelang Regisseur Laurent Pelly eine höchst vergnügliche und intelligente Inszenierung des Werkes, das den Opernbetrieb seiner Zeit als Meta-Oper auf die Schaufel nimmt. Auch musikalisch war internationales Top-Niveau zu erleben, sowohl von den Sänger*innen, als auch vom Ensemble Les Talens Lyriques unter der Leitung von Christophe Rousset.
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Schwerfällig kämpft sich die Gruppe auf die Bühne, lehnt sich gegen ein Hindernis, das sie aus dem Weg räumen muss. Als das Ende des Weges erreicht ist, offenbart sich das Kirchenfenster in seiner ganzen Gestalt. Dies ist der Auftakt zu einer 100-minütigen Reise in die Apokalypse, die Marcos Morau und das Opera Ballet Vlaanderen zum Thema „Romeo + Julia“ unternehmen.
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Möglichkeiten eines ungewöhnlichen Zusammenspiels: Das ist es, was spielerisch aufbereitet in dieser einstündigen Performance zu erleben ist, präsentiert von Fenfire, einer Compagnie, die seit mehr als 20 Jahren (tanz.at berichtete im November 2022 und März 2025) in bislang 43 Ländern mit ihrer Kunst zeitgenössischer Zirkusformen immer wieder überrascht.
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Dieses „Tanztheaterstück über das Aufwachsen zwischen den Welten“ beruht auf einem überraschenden Konzept. Auf einem, das ebenso ungewöhnlich wie letztlich naheliegend ist: Hanni Westphal, Schauspielerin und breit aufgestellte Kulturarbeiterin, geht in ihrer Regiearbeit vom bekannten Gedanken ‚Bewegung ist Leben‘ aus.
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"F* the EXIT" – konfrontiere dich mutig mit Gegebenen – so in etwa lautet die Affirmation der vier KünstlerInnen von flyingelephant an ihr Publikum. Und sie ergänzen es für sich mit der Intention, gängige Verhaltensweisen in ihrer Art zu präsentieren, neu aufzumischen und derart vielleicht zu verändern.
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Choreograf Jeroen Verbruggen nennt sein Stück „Amor & Psyche?“ – das Fragezeichen ist Programm. Denn auf der Bühne des Musiktheaters Linz entsteht kein eindeutiges Märchen, sondern ein rätselhaftes Labyrinth. Nicht die allegorische Erzählung aus Apuleius‘ „Der goldene Esel“ wird hier getanzt, sondern ihre Fragmente, ihre Zwischenstationen und seelischen Abgründe.
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Eindringlich und intensiv präsentierte die in Wien lebende israelische Tanz- und Performancekünstlerin Loulou Omer eine neue Soloarbeit. „HIStorieS – Angelus Novus“ nimmt Walter Benjamins ikonischen Text über Paul Klees berühmtes Engels-Bild zum Ausgangspunkt einer performativen Reflexion, verwoben mit biographischen Elementen und Werken aus der Familie.