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Wiener Staatsballett: Abstrakte Gefühle, große Emotionen

Edith Wolf Perez
Hauptkategorie: Kritiken
17. Mai 2026

Robbins1Mit der Premiere von “American Signatures” an der Volksoper und der Wiederaufnahme von “Manon” an der Staatsoper erfüllt das Wiener Staatsballett einerseits seinen Auftrag, erstklassige Hochkultur zu liefern, und kommt andererseits dem nicht so offensichtlichen, aber doch wichtigen Bildungsauftrag einer öffentlichen Kulturinstitution nach. Klingt fad? Im Gegenteil, es ist eine spannende Zeitreise.

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NDT 2, Marco Goecke und Marcos Morau 

Edith Wolf Perez
Hauptkategorie: Kritiken
12. Mai 2026
Dunkles2Zwei der angesagtesten Choreografen unserer Tage waren beim Gastspiel des Nederlands Dans Theater – NDT 2 – im Festspielhaus St. Pölten zu sehen. Bei aller Unterschiedlichkeit ihrer choreografischen Handschrift und Aussage haben die Marco Goecke und Marcos Morau doch etwas gemeinsam: Ihre Arbeiten erfordern eine außergewöhnliche Präzision in der Ausführung, um ihre Wirkung entfalten zu können.

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VRUM-Festival im Dschungel Wien

Gudrun Schweigkofler
Hauptkategorie: Kritiken
08. Mai 2026

Leuchtfeuer4Zehn Jahre VRUM: im Zentrum der Körper, der Dialog, die Begegnung. Tanz, Musik, Theater, Bildende Kunst und neue Medien verarbeitet das VRUM Performing Arts Collective zu Performances, Konzerten, Theateraufführungen, Work- und Playshops und Installationen, meist für junges Publikum. Es sucht nach neuen Perspektiven und lädt zur Neubetrachtung der Welt.

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Augsburg: Wohl und Wehe menschlicher Gemeinschaft

Vesna Mlakar
Hauptkategorie: Kritiken
25. April 2026

Noces3Zeitgenössische Sinnlichkeit für ikonische Schlüsselwerke der Tanzmoderne: Thematisch übergreifend verknüpft das Ballett Augsburg mit „Les Noces“ in der Choreografie von Didy Veldman und mit „Le Sacre du printemps“ in der choreografischen Version des Augsburger Ballettchefs Ricardo Fernando (bereits dessen sechste Auseinandersetzung mit der „Sacre“-Musik) zwei tanzhistorisch bedeutsame Ballette Igor Strawinskys miteinander. Beide Werke waren ursprünglich vor mehr als 100 Jahren für Sergej Diaghilews legendäre Ballets Russes entstanden.

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Klangorgie „Stomp“

Vesna Mlakar
Hauptkategorie: Kritiken
24. April 2026

Stomp2Kein bisschen abgespielt tourt „Stomp“ seit 35 Jahren weltweit. Wer denkt, diese Stomper wären bloß Krawallmacher, irrt gewaltig. Niemand in „Stomp“ tritt bloß des Lärmmachens wegen auf. Jedes Mitglied ist Musiker, Tänzer, Komiker und als Darsteller ein Unikat – davon lebt das Aufführungskonzept. Und obwohl der mit Zugaben 110-minütige, rauschhafte, pausenlose Abend – durch und durch atmosphärisch – auf eine Story verzichtet, werden mit Räuspern und Blicken wunderbar nebenbei lauter kurze Geschichten erzählt, für die man dem Leben genau auf die Finger geschaut hat.

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spleen graz – so viel kann Theater sein

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
24. April 2026

Code1Da bewegt sich etwas, da wird bewegt, da kommt etwas in Bewegung - da werden bewegende Erfahrungen gemacht: immer wieder dann, wenn seit 20 Jahren das internationale Theaterfestival für junges Publikum, spleen graz, die Jüngsten, die Jugend und auch Erwachsene in unterschiedlichste Theaterwelten lockt.

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Christina Pluhar & L’Arpeggiata: „La Torre del Oro“

Barbara Freitag
Hauptkategorie: Kritiken
22. April 2026

PluharKonzerte mit den großartigen Musiker*innen von L’Arpeggiata sind immer besonders. Sie verankern nämlich auf ihre spezielle Weise Alte Musik im Heute, wie aktuell im spanisch-südamerikanischen Programm. Und dann spielen sie bravourös mit festgefahrenen Erwartungshaltungen und Wahrnehmungsgewohnheiten des Publikums. Barockmusik und Gesangsstimmen müssen nämlich keineswegs immer nach Lehrbuch klingen. Im Gegenteil, Crossover und Groove bereichern das Erlebnis. Und wieso sollte Bossa Nova da nicht dazu passen? 

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  1. Argh: die Wut sitzt in der Leber
  2. DUAL – ich, ich oder wir? 
  3. Hessisches Staatsballett im Festspielhaus St. Pölten
  4. Tanzvisionen beim Wiener Staatsballett

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