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Jing Hong Okorn-Kuo: SILVER LINING – von unbeirrbar Hoffendem 

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
27. Juni 2026

Silverlining5Zielstrebig weist eine Hand die Richtung. Ein von Vorsicht, von Resignation,  aber gleichzeitig auch von mutiger Offenheit geprägter Blick weist in eine andere. Der Körper scheint zum Flug abheben zu wollen: Jing Hong Okorn-Kuo definiert mehrmals in derart verharrenden Szenen, was sie als Choreografin und Tänzerin zu vermitteln sucht.

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Nürnberg: Narrheit und Puppen in Richard Siegals Magierhänden

Vesna Mlakar
Hauptkategorie: Kritiken
25. Juni 2026

Pulcinella1Unter dem programmatisch-ehrgeizigen Titel „New Ballets Russes“ präsentiert Richard Siegal am Staatstheater Nürnberg einen vielfältigen Strawinsky-Doppelabend mit zeitgenössischen Überschreibungen von „Pulcinella“ (Siegal-UA) und „Petruschka“. Auf Satire folgt hier manipulative Zauberei. Und Margarida Neto erobert als Petruschka-Interpretin die Herzen aller Zuschauer. Im Juli kann man die Aufführung noch dreimal erleben.

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„Heimatkörper“ - von der nie endenden Suche nach Halt 

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
22. Juni 2026

Heimatkoerper4Zwei Männer betrachten nachdenklich die Strohhalme, die sie in Händen halten, mit denen sie spielen, die sie über ihre Arme gleiten lassen, brechen, fallen lassen und von denen, die den Gesamtboden bedecken, sie neue aufnehmen. Ihre große Bedachtsamkeit mahnt auch vom Publikum Aufmerksamkeit ein: eine für alltäglich Kleines, Übersehenes, Zartes… Wesentliches!

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Kleiner Schritt, großer Sprung

Gudrun Schweigkofler
Hauptkategorie: Kritiken
15. Juni 2026

kunststoff1Es braucht Mut, Übergänge und Sprünge im Leben anzugehen. Da ist die Angst vor Verlust und die Freude auf Neues. Das Kollektiv Kunststoff nimmt den Übergang vom Kindergarten in die Schule zum Thema, mit all den Herausforderungen und Aufregungen, eingebettet in ein Trainingsszenario zum Aufbruch ins Weltall.

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DANCING VOICES one stage 

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
15. Juni 2026

Caboni3Ein leerer, hoher Bühnenraum, ein schwarz ausgelegter Boden: Tanz-Solos sollen ihn füllen, beleben. Und sie tun es. Sie erfüllen diesen außergewöhnlichen Aufführungsort im denkmalgeschützten Theaterhaus mit wesentlichen Merkmalen und Erfahrungen ihres Lebens. Krankheitshalber können nur zwei der geplanten drei Programmpunkte gezeigt werden; aber auch diese beiden allein bieten knapp 60 Minuten tänzerischer Dichte, weitgehend Gegensätzliches.

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Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ in der Volksoper

Barbara Freitag
Hauptkategorie: Kritiken
15. Juni 2026

Hoffmann1Als unvollendetes Werk bietet diese Oper eigentlich viel inszenatorische Freiheit. Bekanntlich existiert sie in verschiedenen Versionen aufgrund einer verschlungenen Entstehungsgeschichte. Lotte de Beer entschied sich in ihrer Fassung für einen feministisch- psychoanalytischen Dialog zwischen Hoffmann und seiner Muse. Das kann man zwar so interpretieren, aber es nimmt auch viel vom spielerischen Charme. 

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HUMAN (ICH BIN MENSCH) – aber das ist schon alles?

Christoph Mandl
Hauptkategorie: Kritiken
07. Juni 2026

WieAktionstheater1der eine Uraufführung von Martin Gruber und seinem aktionstheater ensemble, das nun seit über 35 Jahren  mit ihren Produktionen Furore macht. Wieder Brachialkomik, Ironie, brutal gebrochen. Wieder eine Paternosterfahrt durch Menschliches. In den ersten Minuten wähnte sich der Kritiker fast eins zu eins bei den Foyergesprächen des Premierenpublikums: komisch, ironisch, pseudo-achtsam. So wird mit der schwangeren Isabella, so aber auch mit den anderen Handelnden, umgegangen. 

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  1. Eureka! Neustart an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper
  2. Tanzmagie als Alternativprogramm
  3. „Modern Times“ im Hier und Jetzt
  4. Augsburg: Mit den Augen fühlen, mit dem Herzen sehen

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